Practice what you preach - Warum auch Personalentwickler*innen und Ausbilder*innen sich weiterbilden sollten

Kürzlich hat mich ein Song der Band Depeche Mode daran erinnert. Eine Zeile war besonders wirksam:

Practice what you preach. 

 

Wenn doch Personalentwickler*innen und Ausbilder*innen täglich darum kämpfen, dass die Mitarbeiter*innen des Unternehmens sich weiterbilden, die angebotenen Kurse buchen oder sich für eine Weiterbildung anmelden, warum sind sie dann selbst so selten Vorbild?

 

Täglich entwickeln Personaler*innen in Unternehmen Weiterbildungsangebote, verhandeln und konzipieren mit Trainer*innen oder beraten Mitarbeiter*innen zu ihrer beruflichen Weiterentwicklung. Sie kennen die Wichtigkeit des beruflichen Wandels, wissen, dass kein Mitarbeiter*in ohne Entwicklung lange am Arbeitsmarkt bestehen kann und dass es viele neue Kompetenzen in Zukunft zu erlernen gilt. 

 

Personaler*innen sind strategische Partner, meistens sehr leidenschaftliche und fleißige Mitarbeiter*innen eines Unternehmens, übernehmen oft die Rolle der sich kümmernden Feel Good Manager oder sind auch in Form der Geschäftsleitungsassistenz zu finden. Sie kennen jeden im Unternehmen, sind super vernetzt, und oft auch Teil von geschäftlichen Entscheidungen oder Entwicklungen. Sie selbst haben eine gute, zumeist wissenschaftliche Ausbildung oder eine Zusatzqualifikation erworben.

 

Seitdem sind sie da, wo sie sind. 

In meinem Videoblog unterhalte ich mich mit vielen Menschen zu ihrer Entwicklung und Ausbildung, und frage nach ihren Motiven für eine Weiterbildung. Ich erfahre spannende Werdegänge und lerne, wie Menschen sich fortbilden.

 

Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, um sich zu bilden: Blogs, Podcasts, Videos, Webcasts, Online Trainings, Coaching, Zeitschriften & Bücher. Und natürlich der klassische Lehrgang.

 

Es muss ja nicht immer das berufsbegleitende Abendstudium über 3 Jahre sein, um sich zu entwickeln.  

Was hast du zuletzt gelernt?


"Bandura/Walters und Tausch/Tausch: Lernen am Modell (Vorbild)

Das Lernen am Vorbild oder am Modell ist in der Lerntheorie eine bedeutsame Variante der Differenzierung und Weiterentwicklung von Verhaltenssequenzen. „Als wir das Autofahren lernten, wussten wir zumeist, wo und wie wir sitzen mussten, und wir hatten bereits durch Beobachtung anderer Personen gelernt, welche Handlungen für das Starten und fahren eines Autos notwendig sind und in welcher Reihenfolge“." (Quelle: Wikipedia)

 

Also, liebe Personaler*innen und Ausbilder*innen: Was lernt ihr als Nächstes?

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